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Andrea Bocelli

Von Samuel

Trotzdem (oder gerade deswegen?) Andrea Bocelli seit dem 12 Lebensjahr blind ist, zählt er zu den Großen der Klassik und der zeitgenössischen Popmusik. Er gab Konzerte an der Freiheitsstatue und am Eiffelturm, beim Euro 2000-Fußballspiel, er trug die olympische Flamme zum Hafen in Sidney und traf einige große Staatsoberhäupter der Welt (u. a. Bill Clinton, Queen Elizabeth und den Papst). Obwohl Bocelli weiß, dass er etwas Besonderes ist, blieb er auf dem Boden: "Was für mich am wichtigsten ist, ist die Kommunikation mit dem Zuhörer. Dass ich ihn auf diesselbe Weise erreichen und berühren kann, wie es meinen Lieblingssängern früher bei mir gelang. Sie haben mich zum Weinen und Träumen gebracht. Es mag Ihnen seltsam vorkommen, aber es sind nicht die großen offiziellen Momente, die im Herzen zurückbleiben. Denn die Freiheitsstatue kann nicht hören, was du da singst. Doch da sind Menschen, die jede Vibration in deiner Stimme kennen und an ihr in jedem Moment teilhaben und ihre Empfindungen in Kommentaren und Erzählungen weitergeben können: Das sind für mich die wirklich wichtigen Dinge."

Der große Durchbruch schaffte Andrea Bocelli mit dem Popalbum "Romanza", mit dem er trotz der Tatsache, dass es in Italienisch gesungen war, weltweit berühmt wurde. Vor allem der Song "Con te partirò" war in aller Ohren.

Für Bocelli wurde auch nicht mit guter Kritik gespart. Dirigent Zubin Metha beschreibt seine Interpretation von Verdis Arien folgendermaßen: "Andreas Stimme ist aus vielen Gründen einzigartig. Vor allem hat er bei jeder Note, von forte bis pianissimo, die absolute Kontrolle. Nehmen wir zum Beispiel das Ende von 'Celeste Aida': Er lässt das letzte 'h' von alto forte nahezu unmerklich in ein pianissimo übergehen. Das kann fast niemand." Auf den Punkt brachte es aber Duettpartnerin und Freundin Céline Dion: "Wenn Gott singen könnte, dann würde er sich wie Andrea Bocelli anhören".

Geschrieben 22.04.2003, Geändert 22.04.2003, 1167 x gelesen.

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