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Umbertide am Ufer des Tiber

Von aptera

Ursprünglich hieß die Stadt "Fratta". Erst 1863 erhielt sie ihren heutigen Namen. Wie Montone wurde auch sie nach wechselvoller Geschichte dem Kirchenstaat einverleibt bis sie an das Königreich Italien angegliedert wurde.

Anders als Montone besitzt Umbertide eine vollständig restaurierte (ansehenswerte) Burg. Sie wurde zwischen 1370 und 1390 errichtet und diente von 1818 bis 1923 als Gefängnis. Die Burg ist öffentlich für Besichtigungen zugänglich und wird für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt.

Die Altstadt von Umbertide hat ihren eigenen Reiz, obwohl längst nicht so verwinkelt und malerisch wie das Bergstädtchen Montone. Umbertide ist an das Schienen-Netz angeschlossen und von Perugia aus leicht zu erreichen. Kleine Cafes und gediegene Restaurants erwarten den Besucher.

Umbertide besucht man am besten an einem Mittwoch, dann ist dort Markttag und der große Platz vor dem Rathaus ist dicht bestanden mit Ständen. Man bekommt so ziemlich alles, was man haben möchte. Handeln ist in der Stadt nichts Neues. Sie war bereits in der Antike ein Handelsplatz zwischen Umbrern und Etruskern.

In Umbertide gibt es keine Höhenunterschiede zu überwinden, es liegt am Ufer des Tiber. Wer Wasser und Grün liebt, geht am Fluss spazieren, der träge dahinzieht und in der warmen Jahreszeit auch nicht eben allzu viel Wasser führt.

Einen Eindruck der Flusslandschaft vermittelt nachfolgende lyrische Beschreibung:

Wo der Fluss seine Last ablegtgedeiht gieriges Grün und täuscht festes Land vor.Faulgeruch steigt auf,zieht in Schwaden über das Wasser und spottet der Idylle.Grämlich meldet sich ein Frosch,bekommt grämlich Antwort… Zikaden führen das Wort!Ein Wehr aus Feldsteinen gibt vor,ein Wasserfall zu sein, der den trägen Fluss vorantreibt!Alte Weiden spiegeln sich eitelim ziehenden Wasser in lautlosem Wettstreit mit den Wolken.Eine Brücke schlägt ihre Bogenvon einem Ufer zum andern. Treibholz umkrallt die Pfeiler.Spärlich fallende Tropfenzerstören als konzentrische Kreise das Wasserbild der Weiden.Eine Glocke läutet den Angelus

Info

Näheres über das Bergstädtchen Montone mit einem Link zur Homepage des "Chiostro San Francesco" (Ferienwohnungen) findet man auf meiner Homepage.

Link

literarische Winkzeichen von Aptera

Geschrieben 12.08.2002, Geändert 12.08.2002, 662 x gelesen.

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